Jugendgewalt nun auch in Buer: Die Sicherheit unserer Kinder darf keine Parteipolitik sein!

Wie brisant das Thema Jugendgewalt in Gelsenkirchen ist, zeigte bereits die Demonstration vor dem Hans-Sachs-Haus im März, bei der es um gewalttätige Übergriffe in Ückendorf ging. Wir waren vor Ort und haben damals mit den besorgten Bürgern gesprochen. Und nun, am 07.06.2026, berichtete die WAZ, dass ein Zwölfjähriger auf dem Schulhof der Lindenschule von einer Gruppe arabischsprechender Jugendlicher bedroht und beraubt wurde.
Wir haben in der darauffolgenden Sitzung des Ausschusses für Ordnung, Prävention und Verbraucherschutz am 23. Juni einen Dringlichkeitsantrag auf einen Sachstandsbericht eingebracht. Die Ordnungsbehörde und Polizei sollten über die Tat, Tatverdächtige, mögliche vergleichbare Vorfälle an der Urbanusstraße, die laufende Aufklärung sowie konkrete Maßnahmen zum Schutz von Schulhöfen, Schulwegen und öffentlichen Plätzen berichten.
Doch offenbar ist Parteipolitik wichtiger als die Sicherheit unserer jungen Bürger. So sprach sich der sachkundige Bürger der CDU, Julian Siempelkamp, in der Sitzung mit dem Vorwand, dass keine Dringlichkeit bestünde, sach-un-kundig gegen die Aufnahme unseres Antrags in die Tagesordnung aus. Damit machte es sich Herr Siempelkamp sehr simpel – und die übrigen Altparteien im Ausschuss zogen mit.
Wir lassen nicht zu, dass Sicherheitsfragen und der Schutz unserer Kinder zur Nebensache werden. Die Bürger haben ein Recht auf Aufklärung – und Kinder ein Recht, auf Schulhöfen sicher zu spielen.