2/3 der Ratsmitglieder haben in der letzten Sitzung entschieden, unseren Fraktionsvorsitzenden Norbert Emmerich entgegen dem Wahlverhalten der Gelsenkirchener Bürger als Bürgermeister abzuwählen. Unabhängig davon, wie man diese Entscheidung persönlich bewertet, ist sie zu respektieren. Genau das zeichnet einen Rechtsstaat und eine funktionierende Demokratie aus. Doch die ehrliche Frage bleibt. Glauben die Ja-Stimmer zur Abwahl und die Mitunterzeichner des offenen Briefs ernsthaft, dass Gelsenkirchen ohne unseren Bürgermeister künftig auch nur ein Stück lebenswerter wird? Wir begrüßen jede Maßnahme, die umgesetzt wird, um dem Wunsch der Bürger nach einem sauberen und sicheren Wohnumfeld nachzukommen. Doch die von uns laut thematisierten Probleme in Ückendorf und anderen Stadtteilen lassen sich kaum durch die Abwahl eines oppositionellen Bürgermeisters lösen. Unser Auftrag endet nicht mit einem Amt – er beginnt jeden Tag neu bei den Menschen in unserer Stadt. Die AfD-Ratsfraktion arbeitet deshalb zielführend, sachorientiert und bürgernah an der unverblümten Benennung und Lösung der tatsächlichen Probleme in Gelsenkirchen.
