Besen. Das wahre Problem Ückendorfs? Jetzt, ernsthaft?

Nun sieht sich Superintendent Heiner Montanus als nächster an der Reihe dazu berufen, den moralischen Zeigefinger zu erheben. Folgt man seiner Logik, bewegt sich – ja – ein Besen offenbar bereits gefährlich nah an der Menschenrechtsverletzung. Hat Herr Montanus ein ähnliches Problem mit GEputzt? Statt Vermüllung und Verwahrlosung in Gelsenkirchen anzusprechen, konstruiert er bildhafte Formulierungen und warnt die Leser davor, Frau Seli-Zacharias könne „irgendwann auch vor Ihnen stehen. Den Besen in der Hand.“ Wir sagen: Lieber eine Stadtverordnete mit einem Besen in der Hand als ein Islamist oder Clan-Mitglied mit Messer, Machete, Auto oder Schusswaffe.

Warum äußerte sich Superintendent Montanus gegenüber der WAZ nicht zur Demonstration gegen Jugendgewalt in Ückendorf am 10.03.2026? Das wäre ein Beitrag gewesen, den man von einem christlichen Geistlichen erwarten dürfte – statt ellenlanger emotionaler Ausführungen voller spekulativer Unterstellungen. Und wenn wir schon bei christlicher Verantwortung sind: Während Christen in Nigeria aus religiösen Gründen tatsächlich um ihr Leben fürchten müssen, entzündet der Gelsenkirchener Moralapostel die große Empörung hierzulande an einem Besen in Ückendorf. Kann er gerne machen…

Die AfD-Ratsfraktion Gelsenkirchen wird weiterhin Missstände in unserer Stadt offen benennen – unabhängig davon, woher sie kommen. Denn Gelsenkirchen braucht SAUBERKEIT, ORDNUNG und SICHERHEIT (S.O.S.)

https://www.waz.de/lokales/gelsenkirchen/article412102879/superintendent-montanus-nach-afd-videos-in-ihren-augen-sind-sie-der-dreck.html

https://www.kirchegelsenkirchen.de/infos/nachrichten/artikel/statement-des-superintendenten-heiner-montanus-nach-afd-videos