Stadt berichtet zu Vorfällen in Kitas

Auf Antrag unserer Fraktion informierte die Stadtverwaltung in der letzten Sitzung des Betriebsausschusses Kindertagesbetreuung über die im vergangenen Jahr öffentlich gewordenen Kinderpornografie-Vorfälle bei Kita-Erziehern in Gelsenkirchen. Nach bisherigen Erkenntnissen bestehen offenbar keine Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen. Interne Prüfungen ergaben zudem, dass es im Vorfeld kein auffälliges Verhalten der Beschuldigten gegeben habe. Die Stadtverwaltung machte in der Sitzung deutlich, dass sie das Thema sehr ernst nimmt. Geplant sind intensivierte Schulungen, die halbjährliche Vorlage erweiterter Führungszeugnisse, verbindliche Regelungen zur Smartphone-Nutzung während der Dienstzeit sowie zusätzliche Präventions- und Sensibilisierungsangebote. Kinder, Eltern und Mitarbeiter erhalten altersgerechte Beratungs- und Unterstützungsangebote. Die AfD-Ratsfraktion Gelsenkirchen begrüßt das Engagement der Stadt ausdrücklich. Der Schutz der Kinder hat höchste Priorität.