Schülerspezialverkehr in den Herbstferien: Übergangslösung für die OGS-Gecksheide – Kinder und Eltern nicht im Regen stehen lassen!

Für rund 30 betroffene Schülerinnen und Schüler der OGS-Betreuung der Schule an der Gecksheide soll die bisherige Übernahme der Kosten für den Schülerspezialverkehr in den Ferien kurzfristig eingestellt werden. Die AfD-Ratsfraktion hat deshalb für die kommende Ratssitzung einen Dringlichkeitsantrag eingebracht. Ziel ist, die bisherige Kostenübernahme zumindest für die unmittelbar bevorstehenden Herbstferien fortzuführen. Hintergrund ist die kurzfristige Information an die betroffenen Eltern, dass die bislang übernommene Beförderung in den Ferien künftig nicht mehr mit kommunalen Mitteln finanziert werden soll. „Die Eltern haben ihre Betreuung und ihre Arbeitszeiten im Vertrauen auf die bisherige Praxis geplant. Wenige Wochen vor den Herbstferien kann man ihnen nicht plötzlich sagen: Jetzt müsst ihr selbst sehen, wie eure Kinder zur Ferienbetreuung kommen“, erklärt der bildungspolitische Sprecher Dustin Dorka. Für die betroffenen Familien geht es dabei nicht um eine neue zusätzliche Leistung, sondern zunächst um eine verlässliche Übergangslösung für eine Beförderung, die in den vergangenen Jahren ermöglicht und finanziert wurde. „Wir wollen mit unserem Dringlichkeitsantrag keine Grundsatzentscheidung für die kommenden Jahre vorwegnehmen. Für die unmittelbar bevorstehenden Herbstferien muss aber gelten: Die bisherige Lösung wird noch einmal fortgeführt, damit die Familien Planungssicherheit haben und das Vertrauen in das Handeln der Verwaltung nicht verlieren. Die für die Herbstferien anfallenden Kosten von ca. 5.000 € stehen in keinerlei Verhältnis zu den Auswirkungen auf Eltern und Kinder.“ Über eine dauerhafte Regelung für die Beförderung zu Ferienangeboten könne anschließend beraten werden. „Jetzt geht es darum, ein sehr konkretes Problem für die betroffenen Kinder und insbesondere für berufstätige Eltern pragmatisch zu lösen. Unabhängig von der langfristigen rechtlichen Bewertung hätte die Verwaltung frühzeitig informieren und zunächst eine vernünftige Übergangslösung schaffen müssen.“